Heimkehr zur Wurzel – Stille & Rückanbindung | Laotse
Heute lade ich dich ein, dich auf die Worte Laotses einzulassen:
»Heimkehr zur Wurzel heißt: Stille.
Stille heißt: Rückkehr zur Bestimmung.
Rückkehr zu Bestimmung heißt: Ewigkeit.
Erkennen des Ewigen heißt: Erleuchtung.«
Lass mich dir meine Interpretation, meine Auffassung dieser Worte mitteilen: Stille ist für mich SEIN und Innehalten, Raum des Fühlens und Empfindens, Impuls der Verlangsamung. Genau das erlaubt uns die Heimkehr zur Wurzel in uns selbst. Lauschende, atmende Stille kann die Rückanbindung zu unserem tiefsten Wesenskern beinhalten.
Und was, wenn Bestimmung bedeutet, uns selbst bewusst wahrzunehmen? Bewusst mit unsere Gefühle, unsere Bedürfnisse, unsere Empfindungen und Gedanken in Verbindung zu gehen? Was, wenn Bestimmung immer aus dem SEIN und unserem VerbundenSein käme?
Und was ist Ewigkeit – vielleicht der eine Moment, den ich jetzt gerade wahrnehme, die Freude, die Traurigkeit, der Atem, den ich spüre?
Was wenn Erleuchtung bedeuten würde, dass wir ein Licht scheinen auf das, was in uns ist – auf das scheinbar Dunkle und Schmerzliche genauso wie auf unsere Lebendigkeit, unsere Kraft unser SEIN? Und was, wenn dieses Licht unser Herzenslicht wäre, das alles in uns sehen, fühlen und wahrnehmen kann und wahrhaftig Raum dafür hat, dass nichts davon innewohnend falsch ist?
Ich kann natürlich nicht wissen, was Laotse genau mit seinen Worten meinte, aber ich habe mir die Freiheit geschenkt, meine Gedanken wandern zu lassen – inspiriert durch seine Worte.
Was machen dies Worte mit dir?
Wie empfindest du Stille?
Wo kannst du einen Moment in seiner Ewigkeit wahrnehmen, indem du kurz innehältst?